Phytowelt News » Phytowelt erhält grünes Licht auch für Grüne Biotechnologie

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15.08.2007, Phytowelt Nettetal / Köln

Nach CliB2021 honoriert der Projektträger Jülich mit der fast zeitgleichen Bestätigung bzw. Verlängerung von Forschungsprojekten im BioChancePlus- und BioDisc-Förderprogramm des BMBFs erneut die erfolgreiche und innovative Arbeit der Phytowelt GreenTechnologies GmbH.


Nach CliB2021 honoriert der Projektträger Jülich mit der fast zeitgleichen Bestätigung bzw. Verlängerung von Forschungsprojekten im BioChancePlus- und BioDisc-Förderprogramm des BMBFs  erneut die erfolgreiche und innovative Arbeit der Phytowelt GreenTechnologies GmbH.
Für das BioChancePlus-Projekt steuert die Phytowelt ihr Know-how zur Somatischen Hybridisierung und zu DNA-Markertechnologien bei. Durch diese nicht gentechnischen Verfahren wird die Biodiversität von Kartoffeln und ihren Wildarten genutzt, um schneller neue Pflanzenvarietäten zu züchten, die resistent gegenüber einer bei Landwirten und Kartoffelzüchtern gefürchteten Kartoffel-Krankheit sind. Dieses Projekt wird von der Phytowelt koordiniert und mit 5 weiteren Projektpartnern aus Forschung und Wirtschaft  durchgeführt. Die Projektlaufzeit ist bis Mitte 2009 angelegt.
Für das BioDisc-Projekt ist der Übergang in die zweite Projektphase bewilligt worden. Es wird ebenfalls bis 2009 dauern und dient der Entwicklung von schnellen, so genannten High-throughput Verfahren zur Verbesserung der Nahrungsmittelqualität und der menschlichen Gesundheit. Zu den Projektteilnehmern gehören neben der Universität zu Köln und dem Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung auch drei Partner aus Israel. Der Beitrag der Phytowelt besteht darin, dass sie mit ihren molekularbiologischen Ansätzen und ihrem Wissen über den pflanzlichen Stoffwechsel und der beteiligten Enzyme, Methoden entwickelt, um Pflanzen mit gesundheitsfördernden Inhaltstoffen anzureichern. Die Ergebnisse werden es u.a. ermöglichen das phytomining-Konzept der Phytowelt zu erweitern.
„Diese verstärkte Förderung durch den Projektträger Jülich und das Bundesministerium für Bildung und Forschung zeigen, dass wir mit unseren Ansätzen zum Nutzen pflanzlicher Inhaltsstoffe, Enzyme und Biosynthesewege auf dem richtigen Weg sind.“ So Dr. Peter Welters, Geschäftsführer der Phytowelt. „Bestätigt wird dies durch unsere weiteren Aktivitäten auf der Basis von phytomining. Wir arbeiten zurzeit in mehreren Projekten an der Verbesserung der industriellen Chemikalienproduktion durch optimalen Einsatz von Pflanzeninhaltsstoffen und pflanzlichen Enzymen. Die erfolgreichen phytomining-Aufträge zeigen, dass unser Ansatz zur Nutzung der pflanzlichen Biodiversität großes Interesse in der chemischen Industrie und der Wirtschaft hervorruft.“
Nähere Auskünfte zur Somatischen Hybridisierung und zum phytoming: Dr. Andreas Müller (a.mueller@phytowelt.com)


Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:
/download/flyer/Handout-phytomining_de.pdf


Kontakt für Fragen und Anregungen: – Tel.: +49.2162.77859, E-Mail: contact@phytowelt.com