Phytowelt News » SynRg®: Cluster aus 17 Partnern erforscht die stoffliche Nutzung pflanzlicher Rohstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette

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17.06.2009, Phytowelt Nettetal / Köln

In einem interdisziplinären Projektantrag ist es einmal mehr gelungen, den Nutzen der Grünen Biotechnologie darzustellen und mit kreativen Ideen sowie einer überzeugenden Projektplanung einen deutschlandweiten Cluster zum Gewinn im BMELV-Forschungswettbewerb zu führen.


Dem Verbund, der durch die Phytowelt GreenTechnologies GmbH koordiniert wird, ist durch Herrn Staatssekretär Lindemann am 17. Juni in einer Feierstunde im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) der Bewilligungsbescheid übergeben worden. Das Projekt startet am 1. Juli 2009 und wird mit knapp 3,7 Mio. Euro für 3 Jahre vom Ministerium gefördert. Das Gesamtprojektvolumen liegt bei 5 Mio. Euro. Innerhalb des Wettbewerbs um eine Forschungsverbundförderung des BMELV hat der Forschungsverbund Systembiotechnologie nachwachsender Rohstoffgewinnung (SynRg®) nun die Bewilligung durch die FNR (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe) erhalten. Mit dem interdisziplinären Ansatz zur Optimierung einer gesamten Wertschöpfungskette, von Wertstoffsynthese über Syntheseort und Weiterverarbeitung bis hin zur Nutzung von Pflanzenrohstoffen in der Chemieproduktion und Energieerzeugung, überzeugte das Konsortium aus 17 Partnern. Das Projekt wurde durch Phytowelt GreenTechnologies und Herrn Prof. Ulber von der Technischen Universität Kaiserslautern aus der SusChemD-Initiative heraus initiiert und konzipiert. In der Folge konnten damit renommierte Partner aus Forschung und Industrie gewonnen werden. „Es ist erfreulich, dass die innovativen Ideen unserer Partner auf eine so positive Resonanz bei der FNR gestoßen sind. Dies zeigt den technologietreibenden Charakter auch unserer eigenen Arbeiten“ erklärte Dr. Welters, CEO der Phytowelt GreenTechnologies GmbH. Beabsichtigt wird, innerhalb des interdisziplinären Ansatzes die stoffliche Nutzung von Pflanzenrohstoffen auszuweiten.Durch innovative Methoden und Verfahren sollen Wege für die Umstellung der gesamten Wertschöpfungskette von der petrochemischen hin zur nachhaltigen Produktion von Wertstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen untersucht und modifiziert werden. Ziele sind hierbei die Optimierung des pflanzlichen Ausgangsmaterials – von der Züchtung bis zur Ernte –, des Downstream Processings – vom Aufschluss bis zur Reinigung –, und der Weiterverarbeitung – von der Konversion bis zur Derivatisierung. Die inhaltlich abgestimmte Zusammenarbeit von Unternehmen im Verbund mit wissenschaftlichen Instituten garantiert die notwendige Breite, Tiefe und Effizienz und sorgt für Synergieeffekte von besonderer Qualität, sowie für die wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse. Prof. Ulber kommentierte seine Schlussfolgerungen aus dem Erfolg der SynRg®-Idee mit den Worten: „Die chemische Industrie erkennt die vielschichtigen Potenziale der Pflanzen immer deutlicher und will die sich daraus ergebenden Chancen für die Produktion aus nachwachsenden Rohstoffen wahrnehmen.“ Konsortiumsmitglieder:



  • CLAAS SE GmbH

  • Evonik Degussa GmbH

  • Forschungszentrum Jülich

  • Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT

  • Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

  • GEA Westfalia Separator GmbH

  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

  • Kleeschulte Agrar

  • Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V

  • Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung

  • Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e.V.

  • Phytowelt GreenTechnologies GmbH

  • Saaten-Union Resistenzlabor GmbH

  • Süd-Chemie

  • Technische Universität Kaiserslautern

  • Technische Universität München

  • Universität Potsdam



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